Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Kompetente Fachkräfte geben täglich unter schwierigen Umständen ihr Bestes, um zu helfen. Aber unser Gesundheitssystem steht vor dem finanziellen Kollaps. Seit über 20 Jahren steigen die Gesundheitskosten und Prämien ungebremst an. Entwickeln sich unsere Löhne wie bisher, werden sich in Zukunft nur wenige Menschen die Gesundheitskosten tragen können.

Doch es will niemand sparen. Weder Ärzte, Pharmaindustrie, Spitäler noch Kantone. Linke und rechte Parteien entziehen sich ihrer Verantwortung und sind nicht bereit, sich auf konkrete und bekannte Lösungen zu einigen. Die Kosten dafür zahlt die Bevölkerung mit immer höheren Prämien. Wir müssen die weiter steigenden Gesundheitskosten endlich in den Griff bekommen. Nur so vermeiden wir eine Mehrklassenmedizin.

Wir engagieren uns dafür, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner auf eines der besten und modernsten Gesundheitssysteme der Welt zählen dürfen. In einer solidarischen Versicherung darf es aber nicht sein, dass vor allem der Mittelstand die Kosten dafür trägt. Es ist Zeit, diese Entwicklung zu stoppen. Wir wollen, dass die Bevölkerung mitbestimmen kann, wie viel unser Gesundheitswesen kosten darf.

  • Darum braucht es eine Kostenbremse im Gesundheitswesen. Wir wollen verhindern, dass Gesundheitskosten stärker als die Löhne und Lebenskosten steigen. Die Schweizerinnen und Schweizer sollen mitbestimmen können, wie viel das Gesundheitswesen kosten darf.
  • Teure und gesundheitsschädliche Überbehandlung und Übertherapie ist zu vermeiden.
  • Die veralteten und zu hohen Tarife, von denen das System heute auf Kosten der Patienten profitiert, sind endlich anzupassen.
  • Überhöhte Medikamentenpreise sind zu senken.
  • Die Chancen der Digitalisierung müssen aktiv genutzt werden.
  • Patientinnen und Patienten sollen mehr Eigenverantwortung übernehmen können. Rechnungen sollen verständlicher kontrollierbar werden, Ärztinnen und Ärzte sollen ihre Patienten über Prävention aufklären.
  • Ambulante Eingriffe sind zu fördern und gleichzeitig Spitalkapazitäten zu reduzieren. Werden Spitalbetten nicht genutzt, müssen sie abgebaut werden.